Was so alles in meinem Leben passiert ...  

- 15.11.2017: So langsam geht das Jahr zu Ende und wir haben wieder viel erlebt. Auch meine Zuchteltern habe ich im August besucht und drei sehr schöne Tage mit Katharina und Wolfgang verbracht.

Mein Vorgesetzter ist Ausbilder/Trainer im DRC und ist jetzt neben der Begleithundeausbildung auch im Bereich Dummy für Einsteiger, Anfänger und Fortgeschrittene unterwegs. Angeblich lieben die Hunde ihn, aber sie erleben ihn nicht jeden Tag 24 Stunden. Da kann er schon auch mal nerven. Schließlich weiß er alles besser und glaubt, uns Hunde zu verstehen. Na ja, er versucht sein Bestes, und manchmal klappt´s ja auch.

 

 

 

 

Gleich werde ich sie jagen ...

Zwei Begleithundeprüfungen und ein Wesenstest wurden in 2017 erfolgreich durchgeführt. Ich selbst trainiere weiter mit Dummys. Ich bin zwar nicht so hoch motiviert, wie meine verwandten Flats, Labbis oder Chessys, aber das Dummy hole ich immer. Ich bin ein glücklicher Hund und freue mich schon auf das, was alles noch vor mir liegt.

 

 

- 18.09.2017: Das nächste Ziel war die Bretagne. Unglaublich schön, sehr unterschiedliche, stimmungsvolle Wetterlagen. Einmal heiterster Sonnenschein und 2 Stunden später heftiger Regenschauer und wieder umgekehrt. Auch kulinarisch eine ganz besondere Gegend. Das allerdings hat mich ein bisschen geärgert, denn ich bekam immer mein Barfen Essen, während meine Vorgesetzten so manch Leckereien verschlangen. Aber ich musste ja in Form bleiben, damit ich auf dem Campingplatz attraktiv für die Hündinnen blieb.

Wer mal in die Bretagne fährt, muss unbedingt den Küstenabschnitt "granit rosé" besuchen. Steine, die so von der Natur übereinander gestapelt wurden, habe ich noch nie gesehen.


1  

- 28.05.2017: Wieder sind wir mit unserem Wohnmobil nach Venetien gefahren und haben 14 Tage auf einem Campingplatz nahe Venedig verbracht. Mit dabei war meine Freundin Lilly, deren Vorgesetzte der Bruder mit Frau meines Vorgesetzten sind. Na ja, ihr geht es auch nicht besser als mir. Ständig Befehle: Bleib hier!, komme her!, Platz!, Nein Lilly!, Nein Ferris! usw.

Irgendwann haben wir auf Durchzug geschaltet und dann trotzdem gemacht, was wir wollten. Das Größte war aber das Erlebnis auf dem Schiff nach Venedig. Wir mussten beide einen Maulkorb tragen. Ekelhaft, denn es war ganz schön warm und man bekommt schlecht Luft. Mein Vorgesetzter hat das sofort erkannt und mich von dem lästigen Teil befreit. Aber sofort kam der Aufseher wieder vorbei und wies uns an, den Maulkorb zu tragen. So angepisst habe ich meinen Vorgesetzten schon lange nicht mehr gesehen. Er hat ihn mir einfach nicht mehr angezogen. Da habe ich wieder mal gemerkt, dass er doch ganz in Ordnung ist. Erstaunlich war noch, dass wir fast die einzigen Hunde-Touris in Venedig waren, zumindest in bezug auf große Hunde. Da haben wir uns wieder mal von unserer besten Seite gezeigt. Das wurde Tage darauf mit viel Spaß am Strand und im Meer belohnt.

 

 


1  

 

- 06.01.2017: An Drei König waren wir mit meinen Freunden im verschneiten Wald in Wildtal und wir hatten viel Spaß mit dem Suchen und Apportieren von Dummys. Schaut Euch mal die vermummten Menschen an. Die halten wirklich gar nichts aus. Wir haben im Sommer wie Winter immer den gleichen Mantel an und jammern nicht ständig rum, wie warm oder kalt es ist! Jedenfalls ist so eine Retrieverbande schon unglaublich toll.

(von links nach rechts):

Ich, Amigo, Malou, Kody, Yolo und Buffy und die Menschen:

Gerlinde, Gabor, Stephie, Kathrin, Martina und Henrike

 

- 12.12.2016: Unglaublich, wie die Zeit vergeht. jetzt habe ich doch tatsächlich fünf Monate nichts mehr von mir hören lassen. Es ist viel passiert und ich zähle die Punkte mal einzeln auf:

1. Wir waren vier Wochen von Mitte August bis Mitte September mit unserem Wohnmobil unterwegs. Es ging zuerst nach Frankreich zu den höchsten Dünen Europas, dann nach Spanien Atlantikküste, dann nach Madrid, anschließend in die Nähe von Barcelona und schließlich über Frankreich wieder heim. Ich bin ein richtiger Camper geworden und das Leben auf den Campingplätzen hat schon seinen Reiz: Viele hübsche und kontaktfreudige Hündinnen.

 

 

 

 

La grande dune de Pyla
La grande dune de Pyla

2. Wir haben uns mit meiner Freundin Nayla (eine 6-jährige Flat coated Retriever Hündin) auf die APD/F Ende Oktober vorbereitet und immer wieder Steadyness, Fuß gehen und besonders das Einweisen trainiert. Ich horche ja ganz gut beim Einweisen, aber die Mädels sind halt eigenwillig und wollen alles besser wissen. Bei der Prüfung war ich auch wieder am Start und hatte einen guten Lauf an diesem Tag, doch an einer Stelle im Wald roch es so intensiv nach einer Hündnin, dass ich kurz entschlossen dort hin gepinkelt habe. Ich fand des nicht schlimm, aber mein Vorgesetzter hat ein ziemlich mieses Gesicht gemacht. Er hat mir erklärt, dass während der Arbeit nicht gepinkelt wird. Verstehe ich nicht, schließlich habe ich ja alles abgearbeitet. Nayla war auch gut und hat auf Anhieb die Prüfung geschafft. Sie ist noch schneller als ich, aber ich bin ja auch ein Mann und sehe das alles globaler.

3. Mitte Oktober gab es einen sogenannten Fun-Tag in der Nähe von Rottweil. Unter anderem mussten wird dort verschiedene Aufgaben lösen, die ich so noch nicht kannte. Z.B. ein Dummy apportieren, das am Ende einer voll mit Würsten und Ohren behangener Gasse lag. Mein Vorgesetzter hat so ein Tam Tam gemacht, dass ich das Aportel sofort geholt habe. Aber mal ehrlich: Das nächste Mal werde ich ein genüssliches Frühstück daraus machen. Die anderen Aufgaben ebenso verrückt: Ich musste aus einem Wäschekorb Kleidungsstücke apportieren und über einen mit Wienerle gespickten Zaun springen und zu guter letzt mit meinem blinden Hundeführer Leckerli suchen. Aber Spass hat es gemacht und die Hundeführer waren auch mal etwas lockerer.

So, jetzt geht es auf Weihnachten zu und das Jahr neigt sich dem Ende. Mein Vorgesetzter ist jetzt Ausbilder im DRC und bildet sich ein, dass ich zum Vorführen seiner Hundearbeit für andere Hunde eingesetzt werde. Ich bleibe aber ich und werde ihm schon zeigen, dass ich keine Marionette bin, sondern ein intelligenter und stolzer Hund. Ich habe ja auch meine Methoden und weiß, wie ich ihn führen kann.

- 07.07.2016: Die letzten drei Monate hatten es in sich. Ich hatte ja schon berichtet, dass mein Vorgesetzter Ausbilder im DRC werden will. Am 15. Mai hat er es endlich geschafft und meint jetzt, er kann mir alles nochmal erklären, obwohl ich doch schon alles weiß. Zwei Wochen davor bin ich die APD/R für Fortgeschrittene gelaufen und habe mit gut abgeschnitten. Na ja, ich hätte es auch noch besser machen können, wenn mein Vorgesetzter beim Einweisen mich besser ausgerichtet hätte. Trotzdem sind wir beide unglaublich stolz, denn nicht jeder traut sich an diese schwierige Prüfung heran.

Und dann ging es mit unserem Reisemobil ab nach Holland. Amsterdam, Den Haag, Delft und zum Schluß noch an die Küste bei Gröde. Wieder haben wir sehr viel erlebt: Ich durfte mit anderen Hunden spielen und raufen, aber auch sollte ich in einem Fahrradanhänger spazieren fahren. Anfangs fand ich diese Idee nicht besonders gut, doch später fand ich Gefallen daran. Ist ja wie ein Cabrio. Der Fahrtwind kühlt und man hat eine schöne, bequeme und nicht anstrengende  Aussicht. Nur beim Bergauf Fahren keucht und hustet die Zugmaschine ;-)) Selbst schuld, schließlich wollten meine Vorgesetzten es so.

Seit zwei Wochen ist mein Kumpel "Amigo", ein pechschwarzer Labrador Rüde, bei uns in Pflege. Dazu schreibe ich dann, wenn er wieder bei seinem Vorgesetzten ist.


 

 

 

 


1  

- 06.04.2016: Jetzt wird es aber Zeit, mich wieder mal zu melden. Es ist unglaublich viel passiert in der Zwischenzeit. Mein Vorgesetzter ist seit geraumer Zeit in der Ausbildung zum Trainer und vernachlässigt mich dadurch am Wochenende immer häufiger. Na ja, lassen wir ihm den Spaß. Ich habe auch Vorteile dadurch: Jetzt merkt er erstmal, was für ein toller Kerl ich bin: Gehorsam, intelligent, aufmerksam, verschmust und immer gut drauf. Bis Mai geht das noch, dann ist er fertig und bildet sich dann sicherlich etwas darauf ein.  

Aber auch ich habe eine große Herausforderung vor mir. Wir bereiten uns gerade auf die Dummy F vor, die wir am 07.05.2016 laufen werden. Wenn mein Vorgesetzter sich nicht zu dämlich anstellt, könnten wir sie schaffen. Ich selbst habe ja schon alle Aufgaben mehrfach erfolgreich absolviert. 

- 10.12.2015: Vom 29.11. bis 01.12. haben mich meine Züchter in Freiburg besucht. Meine Mama Betty, meine Schwester Fiona und meine Tante Elsa waren auch dabei. Da war was los in der Bude. Sofort sind wir in den Schwarzwald gefahren und wir konnten alle vier im Schnee toben. Wie ich ja schon weiter unten beschrieben habe, war meine Züchtermama Gaby nicht mehr dabei. Das hat uns alle traurig gestimmt, aber ich habe mich deswegen umso mehr auf Wolfgang und Katharina gefreut.

Im Schnee isch es halt schee !!! v.l. Mama Betty, Tante Elsa, Schwester Fiona und ich 

 

Am Montag Abend haben unsere Vorgesetzten eine Live-Veranstaltung mit Martin Rütter besucht und wir mussten leider zuhause bleiben. Er soll ein Hundeprofi sein und wir sind gespannt, was aufgrund dieser Veranstaltung da noch auf uns zukommt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen wissen, wie wir Hunde wirklich ticken. Hauptsache sie glauben daran, es zu wissen. Jetzt werde ich erst mal genau beobachten, ob irgendeine Richtung geändert wird. Dann kann ich immer noch überlegen, wie ich es meinem Vorgesetzten wieder abgewöhne. Auf jeden Fall war der Besuch sehr schön und wir freuen uns schon auf unser nächstes Treffen.  

 

- 30.09.2015: Im September waren wir in

Süd-Frankreich unterwegs, zunächst in der Schlucht von Verdon, wo ich sogar meinen menschlichen Cousin Leon getroffen habe.

Nach vier Tagen ging es dann weiter an die Côte d´azur, dort haben wir zwischen Marseille und Nizza mehr oder weniger alles besichtigt. Teilweise etwas langweilig für mich, aber ich durfte als Entschädigung jeden Tag ins Meer. Zwischenzeitlich bin ich ein richtiger "Camper-Hund" geworden und bin bei den verschiedenen Campingplätzen immer sehr interessiert, wem ich beim ersten Aussteigen begegne. So manche flotte Hündin trifft man da. Mein Vorgesetzter muss da oft auf mich aufpassen, weil ich mich immer so schnell verliebe.

 

- 17.08.2015: Endlich ist es uns wieder einmal gelungen an meinen Geburtsort in Marienthal zurück zu kehren. Vom 31.07. bis 03.08. haben wir die Velte´s besucht und drei wunderschöne Tage verbracht, natürlich auch mit viel Wehmut, wovon ich ja schon berichtet hatte.  

In diesen drei Tagen haben wir viel zusammen gemacht, viel geredet und uns sehr wohl gefühlt. Am Samstag bin ich mit meiner Schwester Fiona, Katharina und meinem Vorgesetzten zum Dummy-Training gegangen, wo ca. 10 Hunde teilgenommen haben. Es war brutal heiß und ich hatte nicht wirklich soviel Lust wie sonst. Außerdem kannte ich ja kaum jemand. Na ja, ich hatte bemerkt, dass mein Vorgesetzter mich ständig motivieren wollte, so dass ich mich dann doch noch von meiner besten Seite gezeigt habe. Die Vorgesetzten nerven schon manchmal. Wenn ich könnte, würde ich ihn auch mal gern bei 38 Grad den Berg hinauf schicken ;-)) Dafür konnten wir aber am Sonntag in den Wald und in einem Teich baden. Da habe ich wieder gezeigt, was ich für eine geniale "Wasserratte" bin: Rein und raus, über eine Insel hin und zurück, weites Schwimmen und jedesmal ein Dummy im Fang, wenn ich nicht so abstehende Ohren hätte, könnte ich fast ein Fisch sein. Abends haben wir zusammen gegessen und über viele interne Dinge mit Wolfgang und Katharina gesprochen. Danke nochmal für die schönen Tage.

Vor ein paar Wochen haben wir ein gößeres Wohnmobil gekauft und es bei dieser Gelegenheit auf dem Campingplatz in Rüdesheim zum ersten Mal genutzt. Mir gefällt es jetzt noch besser, weil ich mindestens drei bis vier Schlafstellen gefunden habe, die ich allesamt in einer Nacht ausprobiert habe. Da werden wir noch viele schöne Stunden verbringen und ich weiß, dass meine Vorgesetzten bereits eine neue Reise planen. Davon später mehr. 

 

Mama Betty, Schwester Fiona, Tante Elsa und ich (von links)
Eine Katze (Kater), der nicht abhaut und schmust - unglaublich !!!

 

- 15.07.2015: Oh je, ich habe mich schon länger nicht mehr gemeldet. Woran lag es? Wir waren im Mai unterwegs in der Normandie. Und zwei Tage vor meiner Abreise musste ich einen sehr großen Schmerz überwinden, der mich buchstäblich gelähmt hatte. Meine liebe Zuchtmutter Gabi ist verstorben und es hat uns alle sehr sehr traurig gemacht. Wir werden sie tief in unseren Herzen in Erinnerung behalten und nie vergessen. 

Die Normandie haben wir in drei Wochen an vielen Stellen erkundet und kennen gelernt. Sie ist eine wilde und interessante Schönheit. Unter anderem bin ich am historischen Strand am "Ohama beach" spazieren gegangen, wo am 06. Juni 1944 so viele Soldaten beim D-day ihr Leben lassen mussten. Deshalb haben wir auch den amerikansichen und deutschen Soldatenfriedhof besucht. Da bekommt man schon mal eine Gänsehaut. Schrecklich, wieviele junge Menschen völlig sinnlos gestorben sind.  

Landschaftlich ist die Normandie gewaltig und die ständigen Wetterumschwünge und das ständige Farbenspiel der Natur sind sehr beeindruckend. Aber vor allem mein Lebenselexier konnte ich auch wieder ausleben: Wasser in allen Variationen. Mein Vorgesetzter hat sich wieder mal viel Zeit für mich genommen und wir haben viel miteinander gespielt. Das war klasse!

 

 

Küste von Le Tréport
Etrétat

 

Ohama beach
Mont Saint Michel

 

- 10.02.2015: Was gibt es schöneres für ein Felltier als Schnee? In den Höhenlagen im Schwarzwald hat es derzeit ca. 1 Meter Schnee und ich liebe es, im Tiefschnee meine Nase tief hinein zu bohren. Mein Vorgesetzter fährt mindestens dreimal in der Woche mit mir zum Potsdamer Platz auf den Kandel (dritthöchster Berg im Schwarzwald), wo wir ausgedehnte Spaziergänge machen und zwischendurch mit Dummyarbeit interessante Aufgaben lösen. "Wasser und Schnee", meine zwei liebsten Naturereignisse. Übrigens, der Potsdamer Platz ist ein Waldparkplatz und ist nicht bebaut und viel schöner als in Berlin und für Hunde besser geeignet und liegt viel höher und hat sauberen Schnee und hat keine U-Bahn. Anbei ein paar Bilder und meine Freude über den Schnee. 


 

- 10.11.2014: Kurz entschlossen sind wir in den Norden nach Schleswig Holstein gefahren, weil mein Kumpel Jan 75 Jahre alt geworden ist. Natürlich handelt es sich hier nicht um einen Hund, sondern um ein menschliches Wesen, das durch unseren völlig überraschenden Besuch sehr glücklich war. Ab und zu habe ich mit ihm gekämpft, doch muss ich sehr vorsichtig sein, weil er gerade den schwarzen Gürtel in Karate errungen hat. Und das mit 75 Jahren. Im direkten Vergleich hat sich aber herausgestellt, dass ich trotzdem besser beißen kann. Alles Liebe nochmal zu Deinem Geburtstag !!! 

- 06.10.2014: Ich habe es gewusst: Meine bestandene Dummy A Prüfung im Juli entsprach nicht meinem wirklichen Können. Deshalb hatte ich ja wie schon angekündigt mich gestern nochmal dieser Aufgabe gestellt. Und ich wollte die gleiche Richterin haben, damit die Bewertung unter den gleichen Maßstäben erfolgt.

Ich hatte einen wirklich guten Tag erwischt, war hoch motiviert und habe alle Aufgaben zwischen 17 und 20 Punkten absolviert. Bei der Einzelmarkierung Land musste ich unter eine kleine Tanne, deren Zweige bis auf den Boden reichte, wie ein Katze hinein robben, um das Dummy zu erwischen. Diese Sonderleistung hat mir dann auch sofort 20 Punkte eingebracht.

Insgesamt schloss ich mit 73 Punkten, sehr gut, und mit einem 3. Platz von 12 Hunden ab. Mein Coach und Vorgesetzter hat mit seinen Dummy-Kumpanen anschließend erst mal ein Bier auf meinen Erfolg getrunken und greift jetzt schon nach den Sternen in Richtung Dummy F. Der spinnt doch, ich will jetzt erst mal meine Ruhe haben !!! 

- 28.09.2014: Das waren vielleicht drei aufregende Wochen, wuff. Wir sind mal wieder mit unserem Camper unterwegs gewesen. Am 06.09. ging es los und wir sind in die Cinque terre zwischen Genua und La Spezia gefahren. Eine der schönsten Küsten Europas und ich durfte sogar dort baden. In dem malerischen Örtchen Vernazza war ich von einer Höhenwanderung so verschwitzt, dass ich unbedingt ins Wasser musste. Die Badenden fanden es toll, dass ich in dem wunderschön türkisfarbenen Wasser wie ein kleines Boot um sie herum geschwommen bin und ihnen gezeigt habe, wie man mit vier Füßen ohne hektische Bewegungen sich 

ausdauernd über Wasser hält. Anschließend musste ich vor der Heimfahrt mit dem Zug mitten auf dem Bahmsteig erst mal eine Runde schlafen.


1  

Nach der ersten Woche ging es weiter in die Nähe von Venedig, einem Campingplatz der Superlative. Es gab ein gesonderter Bereich für Hunde und am Strand sogar ein Hundestrand. Genau das, was ich gebraucht habe. So viele Hunde auf einem Fleck habe ich schon lange nicht mehr gesehen und in Italien schon zweimal nicht. Sogar Bekannte aus Freiburg habe ich dort getroffen (Karin mit ihren Golden Mädels), so klein ist doch die Welt.  

Ich habe gespielt, getollt, geschmust, geschwommen, gehüpft, gegraben, getaucht, gebellt, apportiert und am Schluss konnte ich einfach nicht mehr. Ich war müde und einfach nur happy.


1  

Die dritte und letzte Woche waren wir dann in Istrien und meine kleine Freundin Tammi (eine Yorkshire Dame) besuchte uns auf unserem Stellplatz direkt am Meer.

Da nicht mehr soviel los war, gestattete mir mein Vorgesetzter, meine Badevergnügen alleine zu gestalten. So war ich die meiste Zeit im Wasser und wartete geduldig, bis mal endlich jemand kam und mit mir spielte. Steinen hinterher schwimmen, wenn sie gerade eintauchen und plötzlich verschwunden sind, fand ich so aufregend, dass ich nicht davon ablassen konnte, stundenlang dieses Ereignis zu genießen. Riesenhunger und anschließender Schlaf waren die Folge.  


1  

In den drei Wochen musste ich natürlich auch oft das machen, was mein Hundeführer mit seiner Frau wollten, so zum Beispiel die langweiligen und ausgedehnten Besichtigungen von Orten wie Rio Maggiore, Montorosso, Venedig, Rovinje und viele andere Sehenswürdigkeiten. Aber ein Ausflug mit dem Schiff nach Rovinje auf Istrien hat sich auch für mich gelohnt: Beim Ankommen im Hafen von Vrasna stand ein großes Fischerboot, das gerade vom Seefang zurück gekehrt war. Ein Fischer hat mir 4 fangfrische Sardinen gegeben. Lecker, lecker, lecker ...


1  

Schließlich sind wir dann über Österreich mit einem Zwischenstopp in Innsbruck zurück gefahren und waren Ende September wieder zuhause. Jetzt bereite ich mich auf mein nächste Prüfung am Sonntag, 05.10.2014 vor. 

- 27.08.2014: Die Zuchtzulassung ist heute eingetroffen. Ein langer Weg mit  vielen Untersuchungen und Prüfungen. Mein Vorgesetzter ist "tierisch" stolz auf mich! Wir sind einfach ein tolles Team. 

- 22.08.2014: Jetzt haben wir die Homepage fertig und warten sehnsüchtig auf meine Zuchtzulassung. 

- 10.08.2014: Heute haben wir eine große Wanderung von St. Peter nach Freiburg gemacht und meine beste Freundin (Lilly, eine weiße Schäferhündin) war auch dabei. Nur das Vesper meiner Menschenfreunde fand ich nicht besonders, da sie alles selbst aufgegessen haben. Egal, jedenfalls musste ich nach der Wanderung erst mal 3 Stunden schlafen, da ich total geschafft war. 

- Ab sofort, jetzt wo meine Homepage steht, werde ich etwas genauer und ausführlicher über meine Exkursionen berichten !!! 

Eine kurze Zusammenfassung meiner ersten zwei Jahre: 

- Die Dummy A habe ich im Juli 2014 geschafft, werde aber nochmal antreten, weil ich kann es noch besser, garantiert !!!, vermutlich im Oktober. 

- Im Mai 2014 bin ich beim Charityworkshop in der Dummy Anfängerklasse in Wiesbaden angetreten und habe recht gut abgeschlossen. 

- Ich habe die BHP A+B im März abgelegt. 

- In den ersten zwei Jahren habe ich schon viel erlebt. So war ich auf Reisen mit dem Wohnmobil in Rüdesheim, Koblenz, Berlin, Schleswig Holstein, Kroatien, Frankreich, Süditalien und in der Schweiz.

- Mit unserer Trainerin Conny Maschke mache ich schon über ein Jahr Dummy-Training und werde immer besser ;-)) 

- Bei verschiedenen Ausstellungen wurde mir bestätigt, dass ich ein schöner Rüde mittlerer Größe bin. Es gab Platzierungen und auch vorzügliche Wertungen. Natürlich werde ich auch künftig bei verschiedenen Ausstellungen antreten und mein Aussehen beurteilen lassen. 

- Die BHP Trainings habe ich mit Heike, Martina und Gisela durchgeführt.

- Mit neun Wochen durfte ich in mein neues Zuhause nach Wildtal in der Nähe von Freiburg.

- Die ersten neun Wochen wuchs ich sehr liebevoll bei meiner Züchterfamilie Gabi, Katharina und Wolfgang auf. Es hat mir an nichts gefehlt und mit meinen 8 Geschwistern konnte ich den ständigen Wechsel zwischen Spielen, Fressen und Schlafen in vollen Zügen geniessen. Vielen herzlichen Dank, dafür werde ich Euch immer lieben !!! 

 

 

 

 

 

531078